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Ziele und Umsetzung:

Durch die Publikationen von Fachartikeln und Buchbeiträgen soll die Darstellung und Nutzung von Theorien, Begriffen und Definitionen zur Medienbildung, Medienkompetenz und Digitalisierung konstruktiv hinterfragt und bereichert werden. Die Publikationen tragen jeweils zur Schärfung und Ausdifferenzierung von Theorien, Begriffen und Definitionen in der Digitalität bei und setzen innovative Impulse.

Bestehende Theorien, Begriffe und Definitionen werden auf wissenschaftlicher Basis analysiert. Dabei wird untersucht, ob die bestehenden Formulierungen den aktuellen Gegebenheiten noch entsprechen können. Es werden Überarbeitungen der bestehenden theoretischen Konstrukte ausgearbeitet und der spiel- und medienpädagogischen Fachwelt angeboten. Zudem werden eigene zeitgemäße Vorschläge erarbeitet und auf akademischer Ebene publiziert.

Sowohl der Begriff „Digitalisierung“ als auch der Begriff „Medienkompetenz“ sind heute häufig gebraucht. Allerdings werden derartige Schlagwörter keineswegs von allen, die sie verwenden, in der Tiefe analysiert und ausdifferenziert. Die Medienpädagogik stand und steht dauerhaft vor der Aufgabe, neue Entwicklungen der Gesellschaft und der Medien zu betrachten und eigene Positionen darzustellen (vgl. Süss, Lampert, Wijnen, 2010, S. 60). Trotz der begrüßenswerten gesellschaftlichen Anerkennung der Medienpädagogik kommt es in der öffentlichen Diskussion immer wieder zu Verkürzungen und somit zu Missverständnissen. (Hinter-) Grund für vielfältige Meinungsverschiedenheiten, auch innerhalb der Medienpädagogik, sind oftmals die fehlende Kenntnis, Ausdifferenzierung und Ausbalancierung medienpädagogischer Dimensionen.

Es wird deutlich, dass sowohl die Analyse bestehender Kategorisierungen als auch deren Anpassung an zeitgemäße Umstände dringend nötig ist und insbesondere von Multiplikator*innen verinnerlicht werden sollte. Eine oberflächliche Verwendung von Begriffen und Inhalten kann den in der Medienkompetenzvermittlung innewohnenden Ansprüchen nicht gerecht werden.

Spawnpoint - Institut für Spiel- und Medienkultur e.V., setzt es sich zur Aufgabe, auf akademischer Basis zu einer Schärfung und Ausdifferenzierung der Begrifflichkeiten beizutragen, was wiederrum direkten Einfluss auf unterschiedliche Praxisansätze hat. Neben der Vermittlung bestehender Ansätze, Forschungen, Kategorien und Klassifikation setzt sich Spawnpoint auch dafür ein, neue und zeitgemäße Definitionen zu formulieren.